by Philipp Stierand on 9. Mai 2012
Die Stadt Andernach (30.000 Einwohner) in Rheinland-Pfalz geht neue Wege in ihrer Grünplanung: städtische Grünflächen werden für die urbane Landwirtschaft genutzt. Die Idee ist, dass das städtischen Grün im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung nicht nur ästhetische Funktionen übernimmt, sondern auch ökologische und ökonomische. Zudem sollen die Bürger sollen für ihre städtischen Grünflächen sensibilisiert werden; sie werden in Nutzung und Pflege eingebunden. „Pflücken erlaubt“, statt „Betreten verboten“. weiterlesen →
by Philipp Stierand on 24. April 2012
“Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt” ist der Untertitel des gerade erschienen Buches von Martin Rasper. Die Leser gehen darin mit dem Autor auf eine Reise durch Deutschlands aufblühende Landschaft der urbanen Gärten. Die Reise beginnt mit der Frage “Warum es plötzlich so viele neuartige Gärten gibt und warum wir sie brauchen” und den verunglückten Versuchen des Autors als Guerilla Gärtner. Sie führt aufschlussreich durch die scheinbaren Widersprüche zwischen Stadt- und Gartenlust, zwischen Gemüseanbau und politischem Handeln. “Auch auf die Gefahr hin, dass es etwas schräg klingt: Vielleicht haben sich die Gärten ja vorgenommen, die Welt zu retten. Wir sollten sie dabei unterstützen.” weiterlesen →