Cittaslow / Slow Cities in Deutschland

Cittaslow / Slow City
Die Vereinigung lebenswerter Städte

by Philipp Stierand on 4. March 2010

Cittaslow, auch Slow City oder Vereinigung der lebenswerten Städte genannt, ist ein transnationales Städtenetzwerk. Die Slow City Bewegung entstand 1999 in Italien. Die Bürgermeister von vier norditalienischen Kleinstädte (Bra, Greve in Chianti, Positano und Orvieto) formulierten gemeinsam mit dem Gründer von Slow Food Carlo Petrini die Gründungscharta.

Globalisation, although representing an opportunity of exchange and circulation, has a tendency though, to flatten-out the differences and hide the features typical of the individual communities, proposing pedestrian average models that do not belong to no one and generate, inevitably, mediocrity. But a different need is spreading, of new solutions that go toward research and spreading of excellence, without necessarily turning it in an elite event, but instead, proposing it as a cultural event, and as such universal. From here the success of the many who have searched specificity and have brought it to the knowledge of the world. (Gründungscharta, S. 20)

Die Slow City Bewegung möchte dem homogenen und standardisierten globalen Dorf regionale und lokale Besonderheiten entgegensetzen. Knox (2005: 6) sieht sie als ein Beispiel für die Wiederentdeckung der Kultur des Ortes und als eine Antwort von unten auf die Globalisierung. Die Slow Food Bewegung und die Slow City Bewegung ähneln sich in ihrer Philosophie. Slow Food ging 1989 aus der Organisation Arcigola hervor, die während des italienischen Weinpansch-Skandals gegründet wurde. Angeheizt wurde die Diskussion um italienische Esskultur Mitte der 1980er Jahre auch durch die Gründung einer McDonald’s-Filiale an der spanischen Treppe im Herzen Roms. weiterlesen →

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TED Prize 2010. Jamie Olivers Kampf gegen das Übergewicht.

22 February 2010
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Jamie Oliver, britischer Fernsehkoch und Foodaktivist, ist der Preisträger des TED Preises 2010. Die 100.000 $ Preisgeld sollen ihm bei der Verwirklichung seines “Wunsches für die Veränderung der Welt” helfen:
I wish for your help to create a strong, sustainable movement to educate every child about food, inspire families to cook again and empower people everywhere [...]

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Neu im Netz: U.S. Food Environment Atlas

15 February 2010
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Der Economic Research Service des United States Departement of Agriculture (USDA) hat Karten online gestellt, auf denen Daten zur Ernährung in den USA räumlich dargestellt sind. Die rund 90 abgebildeten Indikatoren kommen aus den Bereichen Lebensmittelangebot, Gesundheit und sozial-demographische Strukturen. Sie sind auf Bezirksebene aggregiert. Als Motivation zur Erstellung des Atlas schreibt die USDA:
Food environment [...]

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Agrarmetropole London: Cultivating the Capital

8 February 2010
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Die Bürger Londons verspeisen jedes Jahr 2,4 Millionen Tonnen Lebensmittel. Der kleinere Teil davon wird in London selbst produziert: Knapp 500 landwirtschaftliche Betriebe produzieren 8400 Tonnen Obst und Gemüse, sowie 24 Tonnen tierische Produkte. Auf immerhin 15% der Fläche Londons wird stadtnahe Landwirtschaft betrieben. Das Planning and Housing Committee von London Assembly hat im Januar [...]

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Große Tradition neu gedacht. Die Rückkehr der Dortmunder Bergmann Brauerei

28 January 2010
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Dortmund war jahrhundertelang Bierstadt: Erfinder des Exportschlagers Dortmunder Helles im 19. Jahrhundert, Produktionsweltmeister im 20. Jahrhundert. Brauereien prägten das Stadtbild und waren wichtige Arbeitgeber. Das Bier bestimmte das Selbstverständnis und den Ruf von Dortmund mit. Im 21. Jahrhundert war damit Schluss. Eine Braustätte ist erhalten geblieben, in der unter dem Dach der Radeberger Gruppe alle [...]

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Food 2030: Ernährungsstrategie der britischen Regierung veröffentlicht

20 January 2010
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Die britische Regierung hat im Januar 2010 mit “Food 2030“, das erste Mal seit 50 Jahren, ein Leitbild für die Entwicklung des britischen Ernährungssystems vorgelegt. Der Bericht zeichnet die Vision einer umweltfreundlichen, sicheren Lebensmittelversorgung für aufgeklärte Verbraucher (siehe Präsentation unten). Für den Weg dahin setzt die Regierung folgende Prioritäten:

Die Verbraucher werden befähigt und motiviert sich [...]

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Was sind Gemeinschaftsgärten?

13 January 2010
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Die ersten Gemeinschaftsgärten in Industrieländern gab es Anfang der 1970er Jahre in New York. In den ärmeren Stadtteilen, in denen es ein massives Problem mit Brachflächen gab, besetzten Bewohner Grundstücke und machten sie urbar. Seit Ende der 70er Jahre gibt es das Büro GreenThumb der Stadt New York, das die Bodennutzung über Pachtverträge legalisiert und [...]

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Neu im PDF-Regal. Food Policy Councils: Lessons Learned

6 January 2010
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Food Policy Councils sind ein Instrument um Ernährungsthemen besonders in Kommunen ein Forum und eine Handlungsebene zu geben. In den 1980er Jahren haben sich in den USA die ersten Food Policy Councils gegründet, mittlerweile sind sie in vielen Städten und Bundesstaaten Nordamerikas etabliert. Auch in Großbritannien gibt es einige Beispiele für solche Councils, im britischen [...]

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Was ist urbane Landwirtschaft?

29 December 2009
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Definition
Urbane Landwirtschaft ist die Nutzung von Land in Ballungsräumen oder dessen Peripherie zum Anbau von Lebensmitteln. Die Nutzung erfolgt in der Regel für den Eigenbedarf und ist eng mit dem Sozialleben, den ökologischen und wirtschaftlichen Kreisläufen der Stadt verbunden.
Formen urbaner Landwirtschaft

Kleingärten
Hausgärten
Dachgärten
Gemeinschaftsgärten
Community Supported Agriculture
Gemüseselbsternte

Möglichkeiten urbaner Landwirtschaft

Awareness schaffen: Intensive Beschäftigung mit Lebensmitteln, Umwelt und dem Raum
Ernährung sichern: [...]

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Neu im Bücherregal. Regionale Lebensmittel: Wie packe ich es an?

22 December 2009
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“How to make it happen in your community” ist das Buch “Local Food” von Tamazin Pinkerton und Rob Hopkins (Transition Towns)  untertitelt. Es macht damit deutlich, dass es als praktische Handlungsanweisung gedacht ist. Vom Kleingarten und der Streuobstwiese über Community Supported Agriculture (Wirtschaftsgemeinschaften) bis zu Lebensmittelkooperativen werden erfolgreiche, britische Projekte beschrieben und die Erfahrungen zu [...]

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