Das Buch Speiseräume von Stierand

Speiseräume: die Ernährungswende beginnt in der Stadt

Die Berliner verzehren in der Woche geschätzte 34 000 Tonnen feste Nahrungsmittel, im Ruhrgebiet sind es 49 000 Tonnen. Bildlich kaum vorstellbare Mengen – man fragt sich, wo kommt das alles her und wie kommt es in die Stadt? Und man fragt sich, wieso wir es für so selbstverständlich halten, dass es da ist: Alles – quasi 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Die Stadt macht sich keine Gedanken über ihre Ernährung. Doch egal ob Metropole oder Kleinstadt, jede Stadt hängt in ihrem Bestehen von Lebensmittel, den Produkten der Landwirtschaft ab.

Welche Probleme das erzeugt, welche Chancen das hat und wie wir es für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt einsetzen können, davon soll dieses Buch berichten.

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Presse-Meinungen: „Ein Sachbuch, das sich so spannend wie ein Roman liest…”

1„200 Seiten spannende Lektüre für diejenigen, die sich noch oder wieder wundern, dass Lebensmittel einfach da sind, im Supermarkt, fertig verpackt oder sogar gekocht und für diejenigen, die eine Vision entwickeln wollen, auch in der Überflussgesellschaft Ernährungssouveränität wiederzuerlangen.”
(Neues Deutschland, 16.07.14)

2„In anschaulichen Beispielen berichtet Stierand von Gemeinschaftsgärten, urbaner Landwirtschaft bis hin zu erfolgreichen Ernährungsstrategien in England und Kanada. Er hat da mit einen praxisnahen Leitfaden publiziert, wie Kommunen nachhaltige urbane Lebensmittelversorgung in Angriff nehmen können.” (Zeitpunkt, Juli/August 14, Schweiz)

3„Philipp Stierand vertritt in seinem Buch anschaulich und kenntnisreich die These, dass in der Stadt über die Zukunft der Landwirtschaft entschieden wird. Die Agrarwende muss von der Stadt ausgehen. Diese Fragestellung ist ihm, das ist auf jeder Seite seines flüssig zu lesenden Textes zu merken, ein echtes persönliches Anliegen.”
(Who owns the world, März 2015)

Plä­do­yer für ein Ende der Verantwortungslosigkeit

Ob Kleinstadt oder Metropole – die Existenz jeder Stadt ist seit jeher abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln. Das scheint heute für Städte keine Rolle mehr zu spielen: Lebensmittel sind einfach da. Die mit der Lebensmittelversorgung verbundenen Verantwortungen, Probleme und Chancen werden von den Städten weitgehend ignoriert. Gemeinschaftsgärten, »essbare Städte«, Kooperationen von Bürgern mit Landwirten und andere Ernährungsprojekte versuchen diesem Desinteresse etwas entgegenzusetzen. Philipp Stierand plädiert für ein Ende der städtischen Verantwortungslosigkeit und fragt: Wie kann die Stadt die Lebensmittelversorgung beeinflussen, um die Ernährung der Bürger gesünder und nachhaltiger zu gestalten? Wie kann die Stadt Ernährung als Entwicklungschance nutzen? Das Buch beleuchtet die Hintergründe städtischer Lebensmittelversorgung und zeigt anhand der internationalen Diskussion und vieler Berichte aus Praxisprojekten, wie Bürger und Kommunen die Aufgabe einer nachhaltigen urbanen Lebensmittelversorgung in Angriff nehmen können.

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Fakten zum Buch „Speiseräume: die Ernährungswende beginnt in der Stadt”

AAutor: Philipp Stierand | Verlag: oekom verlag, München | Erschienen: 8. Mai 2014 | Umfang: 224 Seiten | Preis: 19,95 € | ISBN: 978-3865816702 | Erhältlich u.a. im örtlichen Buchhandel und auf speiseraeume.de

BSchonmal anlesen? Beim Verlag können Sie Leseproben als PDF downloaden. Das Inhaltsverzeichnis gibt einen Überblick, die Einleitung macht Neugierig und die Leseprobe gibt Einblicke in eines der Kernkapitel des Buches.

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Dr. Philipp Stierand

Der Autor Philipp Stierand

Philipp Stierand studierte Raumplanung in Dortmund und Newcastle. Für seine berufliche Laufbahn orientierte er sich in Richtung Naturkostbranche, wo er heute die Akademie eines führenden Biogroßhändlers leitet. Aus der Verbindung beider Professionen entstand 2004 bis 2008 eine Promotion zum Themenbereich Stadt und Ernährung.

In seinem Blog „Speiseräume”, in Veröffentlichungen und Vorträgen beschäftigt er sich seit mittlerweile zehn Jahren mit kommunaler Ernährungspolitik.

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