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Mein Essen wandelt Klima. Was tun?

by Philipp Stierand on 21. Juni 2010

Rund 20% der deutschen Treibhausgasemissionen werden durch die Ernährung verursacht. Eine Menge. 13% der durch unsere Ernährung verursachten Emissionen gehen auf das Konto von Handel und Transport.  Erheblich, aber: Da beim Thema Klimawandel und Ernährung reflexartig auf den neuseeländischen Apfel gezeigt wird, ist das weniger als man vermutet.

Der weitgereiste Apfel scheint als Hauptschuldiger für den Klimawandel nicht zu taugen, die Distanz zum Produktionsort ist scheinbar nicht der wichtigste Indikator für Klimaschädlichkeit. Der Blick auf die verschiedenen Öko- und Klimabilanzen lässt uns als Verbraucher dann zunächst ratlos zurück: Ohne produktspezifische Analysen scheint ein optimierter Einkauf unmöglich.  Die größten Anteile an den Treibhausgasemissionen haben mit 44% die Fleischerzeugung und mit 29% die Verbraucheraktivitäten von Einkaufen bis Spülen. Beides Felder, die direkt durch unser Verhalten bestimmt werden. Karl von Koerber hat eine klimafreundliche Ernährung in verschiedenen Artikeln auf handhabbare Regeln gebracht:

  • Mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel
  • Ökologisch erzeugte Lebensmittel
  • Regionale Erzeugnisse – Keine Flugzeug-Transporte
  • Saisonales Gemüse und Obst aus dem Freiland
  • Frische, gering verarbeitete Lebensmittel statt Tiefkühlware
  • Energieeffiziente Haushaltsgeräte
  • Einkaufen zu Fuß oder mit dem Fahrrad

Titelbild

meat in the meatpacking district, cc by limonada

aid-Schulvideo: Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?

Quellen

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